Über Peter Röhlinger

Peter Röhlinger

Peter Röhlinger

Peter Röhlinger

Beruf: Tierarzt

Oberbürgermeister von Jena in der Zeit von 1990 bis 2006

Partei: FDP

70 Jahre

persönlich geprägt durch Kriegs- und Nachkriegszeit, z.B. Sparsamkeit, Ehrlichkeit, Zusammenhalt in der Familie

3 Kinder 6 Enkel

katholisch

Kandiat für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis 194, Gera, Saale-Holzland und Jena

Hobbys: Natur und Wandern

Musik

Aktiv Sport bis zum 50.Lebensjahr (Tischtennis)  getrieben

Intersse für Politik, bereits zur DDR-Zeit unter Nutzung von Radio und Fernsehen in Deutsch und Englisch

Leistungsmäßig gehörte ich während der Schul- und Studienzeit wohl zum ersten Drittel mit Vorlieben für Sprachen (Russisch, Latein, Griechisch, später privat Englisch und Französisch), weniger für Mathe & Physik. Mindestens ebenso wichtig war für mich zusammen mit Freundinnen und Freunden beim Sport zu sein, z.B. habe ich aktiv und organisiert bis zum 16. Lebensjahr mit Erfolg Tischtennis gespielt. Lange Radtouren bin ich gefahren und bin von Kindesbeinen an war ich Fan des FCC bzw. seiner Vorgängerclubs. Sehr viel Freude hatten wir an der Musik der 50er und 60er Jahre, sangen gern und laut Volksmusik und Studentenlieder und waren Konzert und Theaterbesucher. Schließlich lernte ich Posaune mit 16/17 Jahren. Aber kennzeichnend war, dass ich letzteres - als Ausdruck des Respekts vor dem Abitur - nicht wieder aktiviert habe. Im Gegensatz zum Tischtennis: Bis zum 50. Lebensjahr habe ich in der Kreisklasse Kölleda gespielt.

Vom Elternhaus habe ich die Liebe zur Kreatur und zum Wandern. Sie mündete in meinen Berufswunsch Tierarzt zu werden und dessen Erfüllung nach einem Studium in Leipzig.

Prägend für die Kindheit und Entwicklung war das Elternhaus: unsere Wohnung war schon zu Kriegszeiten offen für humanitäre Hilfe. Den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 haben wir in der Familie sehr bewusst ebenso erlebt, wie die Aufstände in Ungarn und Polen. Umso mehr waren wir deprimiert nach dem 13. August 1961. Meine persönliche politische Entwicklung möchte ich später einmal im Zusammenhang von der Kindheit bis heute darstellen.

 

Die berufliche Entwicklung begann nach dem Examen 1964 mit der Aufnahme einer Tätigkeit in einer staatlichen Tierarztpraxis an der Fachschule für Veterinärmedizin in Beichlingen/ Kreis Sömmerda. Beendet habe ich diese für mich wichtigste Zeit von 25 Jahren an der gleichen Einrichtung als Fachschuldozent und Wissenschaftler mit der Qualifikation der Promotion A + B (1992 umgewandelt nach dem vorgeschriebene Procedere in Dr. med.vet.habil.) jeweils an der Universität in Leipzig. Im Nachhinein kann ich sagen, dass mit dieser Zeit auch Charaktereigenschaften gefördert wurden, die für mich in der Zeit als OB von Jena 1990 bis 2006 essentiell waren: als Tierarzt war ich täglich auf die Unterstützung von Menschen aller sozialer Schichten angewiesen und als Wissenschaftler lernte ich die interdisziplinäre Zusammenarbeit schätzen.

 

 

2 Kommentare

vichuda  am 04. Dez 2009

Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Stimmen Sie dafür oder dagegen? Steuerentlastungen 8, 5 Milliarden Euro. Für Erben, Hotelbesitzer und Unternehmer und so. Kommunen: die Städte können 1,6 Milliarden fehlende Steuern nicht verkraften!
Sammelsurium verschiedener Wahlversprechen, aber gibt keine Wachstumsimpulse!
Im Chinesischen gibt es ein Sprichwort: das Gras wächst nicht schneller, wenn du an ihm ziehst! Und auch das Wort Steuerentlastung. Welche Last wollen wir von der Steuer nehmen? Die Last dieses völlig verqueren Verknüpfungsversuch: Steuern seien eine Last. Die armen Erben, die von ihren 700000 Euro keinen Anteil an den Staat geben, damit Kranke betreut und geheilt werden können. Die armen Hotelbesitzer, die Geld für eine eigene Luxusreise ausgeben können, so dass mit diesem Geld nicht den Obdachlosen geholfen werden kann, vom Alkohol weg zu kommen!
Da ist ein Fehler im Wort, es ist abgeschnitten. Eigentlich heißt es Raffgierwachstumsbeschleunigungsgesetz. Lassen wir die Raffgier wachsen, schneller, schneller, schneller bis sie sich überschlägt und einige wenige Reiche depressiv und alkoholabhängig in ihren Villen so tun als ob sie sich vergnügen, während die vielen Mittelschichtler und etwas Mittelloseren sich abrackern und nur unzureichend das bekommen, was sie für ihre Gesundheit, Bildung, Mobilität benötigen.
Liebe Politiker, Sie gestalten das Deutschland von morgen! Das Gesetz, das bei Körperzellen das Wachstum beschleunigt trägt den Namen Krebs! Ich will keine Krebsgeschwürwirtschaft in Deutschland! Denken Sie an Ihre möglichen Urenkel: in welcher Welt sollen die leben? Stellen Sie sich diese zukünftigen Kinderaugen (auch von denen, deren Eltern kein Hotel oder Unternehmen besitzen) vor, und überlegen Sie bei jeder Entscheidung die Sie als Vertreter des Volkes für unsere Menschengemeinschaft treffen, ob diese kommenden Kinder einverstanden wären!

Sven  am 07. Mai 2010

Sehr geehrter Herr Dr. Röhlinger,

mit Enttäuschung habe ich Ihr Abstimmungsverhalten zur Novelle des EEG im Deutschen Bundestag zur Kenntnis genommen.

Ich habe Ihre Worte auf der Kundgebung von Schott Solar in Jena im Frühjahr noch in den Ohren.

Sie versprachen, dass auch Ihre Stimme keine gegen eine übermäßige Senkung der Solarförderung ist.

Dabei hat doch die Solarindustrie wie auch der Freistaat Thüringen Kompromissbereitschaft gezeigt und eine Absenkung der Einspeisevergütung von 10% angeboten.

1) Was hat Sie bewogen, auf diesen Kompromissvorschlag nicht einzugehen und für eine Absenkung von 16% zu stimmen?

2) Was würden Sie den MitarbeiterInnen von Schott Solar sagen, würden Sie heute wieder vor ihnen stehen?

Mit der Bitte um Beantwortung meiner Fragen verbleibe ich mit freundlichem Gruß

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