Sonntag, 3. Mai
Die Vereintätigkeit hat speziell zum Ausgang des Aprils und zum 1. Mai zahlreiche Höhepunkte zu bieten. Da war es eine Freude sowohl in Lichtenhain und Ziegenhain, als auch in Maua und im Auftrag der Naumann-Stiftung auch in Kreusen (Kyffhäuserkreis) an den Veranstaltungen teilzunehmen. Dabei war für mich war meine Anwesenheit zum Festgottesdienst in Maua und dem anschließendem Vortrag zur Geschichte des Ortsteils Maua, der die gemeinsame aktuelle Geschichte nach der friedlichen Revolution dokumentierte, besonders wichtig. Ich hatte den Eindruck, dass die Bürger von Maua das Geschehen um die Eingemeindung ihrer damals noch selbständigen Gemeinde durchaus noch in Erinnerung haben. Wir sind uns aber in Einzelgesprächen darüber einig gewesen, dass die unterschiedlichen Interessen sowohl seitens der Gemeinde Maua und der Stadt Jena jeweils ohne persönliche Beschädigungen vertreten worden sind. In der Retrospektive fällt es natürlich leichter von einem erfolgreichen gemeinsamen Weg zu sprechen, weil einfach die Entwicklung der Stadt und der Region eine Erfolgsstory ist.
Bezeichnender Weise hat mich der zuständige Pfarrer darauf hingewiesen, dass im Zusammenhang mit der Unterstützung durch unseren Kirchbauverein ein Besuch der Kirche St. Laurentius am 24. Mai uns ein Wiedersehen bescheren wird. An diesem kleinen Beispiel wird sichtbar, dass auch auf diesem Gebiet die Verbindung zwischen dem Stadtteil Maua und Jena erfreuliche Früchte trägt.
Nicht zufällig hält der Wissenschaftszug in unserer Stadt auf dem Bahnhof Göschwitz und natürlich habe ich mit dem Konzernbeauftragten Thüringen Herrn Brehm dazu ein Gespräch geführt. Zugleich bestätigt er mich in meinem Bestreben das Zukunftsthema im Blick zu haben, wenn es im Stadtrat und hoffentlich auch im Bundestag Möglichkeiten der Einflussnahme gibt.
