Sitzungswoche vom 30. November bis 4. Dezember 2009

Rückblickend auf die vergangene Sitzungswoche stellen zweifelsohne die Beschlussfassungen über die Verlängerung des Mandats der Bundeswehr für den Einsatz in Afghanistan (ISAF) und über das Wachstumsbeschleunigungsgesetz die Schwerpunkte dar. Die Mehrheiten waren überraschend deutlich und Befürchtungen, dass es knapp werden könnte, im Nachhinein unbegründet. Inhaltlich gab es keine neuen Aspekte bei den Diskussionen in den Ausschüssen und im Plenum. Es ist ein gutes Gefühl, dass wir das noch im alten Jahr auf den Weg gebracht haben.

Interessant ist die engere Zusammenarbeit mit den Kollegen der CDU-Fraktion aus Thüringen, vorwiegend außerhalb der Parlamentsgebäude. In der Thüringer Landesvertretung oder in der Parlamentarischen Gesellschaft findet ein Gedankenaustausch statt, von dem ich sagen darf, dass er für die weitere Zusammenarbeit wichtig ist.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass ich mich nun auf den Feierabend in den gemieteten eigenen vier Wänden freuen kann. Damit werden auch die Fehlerquellen reduziert. Zum Glück gab es bis jetzt wenig „Kollateralschaden“ zu verzeichnen, was das Liegenlassen oder das Vergessen von Unterlagen betrifft, und ich erlerne schrittweise auch die bessere Benutzung meines Handys.

Der Blick aus meinem Fenster in der Alice-Berend-Straße allein ist schon Motivation genug: Ich schaue auf die Spree, auf die Kongresshalle im Hansa-Viertel, auf den Fernsehturm am Alexanderplatz und – etwas hinter den Bäumen versteckt – auf die Reichstagskuppel. Ein Blick mit Symbolwert: Geschichte und Zukunft.

Kommentar eintragen