Mittwoch, 29. April

Das passt nicht zueinander:

 

Der April 09 war der wärmste April seit den letzten 100 Jahren und setzt damit die Erwärmung des Klimas seit Jahren fort. Anderseits entnehme ich der Presse (TLZ vom 29. April), dass mehr als 60 Prozent der befragten Bundesbürger nur dann umweltschonende Maßnahmen umsetzten wollen, wenn sie dafür keine höheren Kosten hätten: die Kommunen und die Regierungen auf Bundes- und Landesebene werden in den bevorstehenden Wahlperioden sehr wohl Prioritäten setzten müssen. Vor Horrorvisionen und Aktionismus sollten wir warnen, aber gleichermaßen durch Präventivmaßnahmen wirksam werden. Weltweit arbeiten längst Wissenschaftler der Grundlagen- und angewandten Forschung auf den jeweiligen Spezialgebieten an diesen Vorhaben. Dabei fehlt mir die notwendige komplexe Sicht: Energie - Klima – Demographie/ Migration - soziologische Strukturen. Zugegeben, das „Zukunftsthema“ eignet sich nicht für einen Erfolg versprechenden Wahlkampf, aber wir können das auch nicht ausblenden, bis die Entscheidungsträger die Verantwortung übernehmen müssen.

 

Ein Kommentar

Stelzer  am 30. Apr 2009

Hallo Peter, vielen Dank für diesen Beitrag und ich erinnere mich gern an unser zuvor geführtes Gespräch zum Thema. Es ist für mich wichtig, dass wir als politisch Tätige dieses Thema eben nicht im Wahlkampf ausblenden.
Am gleichen Tag war noch eine andere Meldung mit nach meiner Auffassung indirekten Zusammenhang in der Presse zu lesen: “Deutschland und die Türkei wollen im Rüstungsbereich enger zusammenarbeiten”.
Stell Dir Mal vor, wir halbieren die Rüstungsproduktion um 20 %, eine extrem hohe Arbeitslosigkeit ist wohl dadurch kaum zu erwarten, aber wir können somit umweltschonende Maßnahmen kostengünstig für alle Menschen gestalten!
Ein Thema des Umweltschutzes der FDP seit 1957 und wir haben es uns weg nehmen lassen!
Weiter solche Beiträge von Dir wünscht sich Heinz- Uwe Stelzer

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