Freitag, 25. September 2009
Der für die Öffentlichkeit wichtigste Teil fand per Telefon statt: Die Lokalzeitung hat die Kandidaten von fünf Parteien befragt.
Darüber hinaus kann ich am Vorabend der Wahl folgendes ergänzen:
Es gab im Jahre 2000 das Projekt Röhli 2000 und ich wurde zum Oberbürgermeister von Jena wieder gewählt. Das Projekt Röhli 2009 war von Beginn an einerseits nicht ohne Risiko andererseits auch für mich eine große Herausforderung. Unabhängig vom Ergebnis möchte ich heute sagen: Im Superwahljahr für den Stadtrat und den Bundestag zu kandidieren war eine richtige Entscheidung. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie groß der Ärger im umgekehrten Fall wäre, also die politische Entwicklung ohne persönlich Eingreifen zu können.
Ich habe während dieser Phase sehr wichtige Gespräch - quer durch die Bürgerschaft – geführt, viel Freunde wieder getroffen und neue –insbesondere Freundinnen – gewonnen. Bei meinen Themenschwerpunkten hat sich die komplexe Sicht auf das Zukunftsthema als besonders wichtig und als Alleinstellungsmerkmal herausgestellt. Endlich nicht nur in den Rastern von Wahlperioden denken, sonder auf eine nachhaltige Strategie hinwirken, unter Berücksichtigung der Klimaveränderungen, Energiepolitik, der demographischen Entwicklung und Veränderung der soziologischen Strukturen. Am Ende stellt sich tatsächlich die Frage nach meinen speziellen Aufgaben für den Fall, dass…
Wenn ich die lokalen Interessen meiner Wähler in den Mittelpunkt stellen soll, dann bin ich im Ausschuss für Wissenschaft, in Verbindung mit den Zukunftsthema besonders gut aufgehoben. In diesem Zusammenhang würde dann meine soziale Kompetenz als langjähriger Oberbürgermeister Früchte tragen.
Ich nehme aus den zahlreichen Gesprächen und Begegnungen das Gefühl mit, dass viele sagen werden: ja, dieser Röhlinger gehört nach Berlin.
Insoweit gehe ich heute noch einmal mit Dankbarkeit für die Unterstützung zum Info-Stand nach Gera und zu einer Veranstaltung der Ökumene zu 20 Jahre Mauerfalle im Zentrum der katholischen Kirche in Gera-Lusan.
Die vergangenen Monate haben uns auch als Mannschaft in Jena, Gera und Saale-Holzland zusammengeschweißt. Wir hatten bereits Erfolge bei den Kommunal-und Landtagswahlen. Ich bin dankbar für diese wichtige und gute Erfahrung im Kreise der Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Wir sind als Mannschaft gestartet und hoffen auch als Mannschaft in Zukunft erfolgreich zu sein.
