Archiv: September 2009

Sonnabend, 19. September Info-Stand in Jena

Natürlich ein Heimspiel - mit zahlreichen Autogrammwünschen und interessanten Diskussionen. In der Nachbarschaft die Info-Stände der „Linken“ und der SPD, die ebenfalls für ihre politischen Ziele werben. Aber wir sehen auch an diesem Vormittag im Vergleich mit unseren Nachbarn gut aus.

Freitag, 18. September Gera

imgp0132Respekt vor den Leistungen unserer Parteifreunde in Gera-Zwötzen. Im Rahmen eines Betriebsfestes im Autohaus Nerger haben wir uns ausgesprochen gut mit unseren Freunden und Sympathisanten über die aktuellen Probleme und Möglichkeiten unterhalten. Die Familie Nerger ist für mich ein typisches Beispiel, wie über die Generationen hinweg die Existenzen gegründet und stabilisiert werden. Ich fahre mit einem guten Gefühl auch diesmal aus Gera zurück.

18. September Erstwählerprojekt Hildburghausen

Das so genannte „Erstwählerprojekt“ haben junge Leute - bunt gemischt – ins Leben gerufen, um insbesondere den jungen Menschen, die Antwort auf die Frage zu erleichtern „Warum soll gerade ich wählen gehen?“ Dazu sind wir Kandidaten in Schulen eingeladen, um über Politik, politische Willensbildung und die demokratischen Verhältnisse im Freistaat zu diskutieren und Fragen der jungen Menschen, die im Superwahljahr 2009 erstmalig ihr Wahlrecht ausüben können, zu beantworten. In einer Erfurter Schule hatte ich bereits schon an einer solchen Veranstaltung teilgenommen. Bemerkenswert an der Veranstaltung in Hildburghausen war die Wahrnehmung der inneren Zerrissenheit bei „Bündnis90/ Die Grünen“ wegen der Positionen der grünen Landesspitze in den Sondierungsgesprächen.

17. September Volkshaus

Zweifellos war die Veranstaltung im Schaeffersaal des Volkshauses vom Niveau her besonders anspruchsvoll. Das „Zentrum für Demokratie und Zukunft“ hatte zur Wahlarena eingeladen. Vorwiegend besucht war die Podiumsdiskussion von der jungen Generation. Ich hatte den Eindruck, dass ich mit meinen Abschlussstatement endlich das Zukunftsthema in die Denkprozesse der Zuhörer einbeziehen konnte und damit die junge Generation besonders angesprochen habe. Dieses komplexe Herangehen vom Klimawandel über Energiepolitik, Veränderungen der soziologischen Strukturen bis hin zum Schuldenstand der Gegenwart zu Lasten der jungen Generation ist mir sozusagen als Auftrag mit nach Berlin gegeben worden, wie ich dem Beifall entnehmen durfte.

17. September Sömmerda

imgp0131In Sömmerda war ich Gast der Thüringer Arbeitsloseninitiative-Soziale Arbeit e.V. in der Stadtteil-Treff-Salzmannsiedlung. Dort war ich der einzige Bundestagskandidat. Darum hatte ich Gelegenheit, etwa zwei Stunden eigene Erwartungen und Ziele im Gespräch mit den ca. 15 Teilnehmer zu erläutern. Am Ende eine viel sagende Äußerung eines Gewerkschaftlers: „So habe ich FDP-Politik noch nie vermittelt bekommen, wie von Ihnen!“ Diesen Eindruck haben schon wiederholt Teilnehmer ähnlicher Diskussionsrunden öffentlich geäußert, wie z.B. bei denen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

17. September Gera

In Gera habe ich drei Firmen besucht, mittelständische Unternehmer mit unterschiedlichem Profil.

Der erste Besuch galt einer Firma, die im engen Zusammenwirken mit einem Italienischen Großkonzern weltweit Sicherheitsschlösser vertreibt. Es sind durch die Firmen beachtliche Investitionen getätigt worden und man darf von etwa 300 sicheren Arbeitsplätzen ausgehen. Durch unseren Besuch ergab ist der günstige Umstand, dass mit dem Kreisvorsitzenden der FDP Gera, Thomas Seyfarth, gleichzeitig ein Mitglied des Geraer Stadtrates anwesend und er sich den Sorgen bezüglich eines Bauvorhabens auf dem Firmengelände annehmen konnte.

Der zweite Arbeitsbesuch galt dem größten Druckhaus in Ostthüringen. Der Geschäftsführer, Herr Kaiser hat sich mit einer Gruppe von Mitstreitern dem Risiko unterzogen, aus einer Insolvenzmasse heraus eine Firma zu entwickeln, die inzwischen vorwiegend - aber nicht ausschließlich - Aufträge aus der Region erhält und mit stabilen, auf Wachsturm orientierten Zahlen, aufwarten kann. Ich bin sicher, dass wir auch mit diesem Haus in Gera weiter enge Beziehungen haben werden.

Der dritte Firmenbesuch galt dem D+S communication center, dessen Mitarbeiter sich darum bemühen, dass Negativ-Image eines Callcenters zu beseitigen. In Gesprächen mit MitarbeiterInnen konnte man feststellen, dass sich diese Bemühungen zu lohnen scheinen.

Die D+S europe AG ist mit ca. 7.000 Mitarbeitern ein führender Lösungsanbieter für ganzheitliches E-Commerce- und Kundenkontakt-Management. Unabhängig vom Kommunikationsweg, ob per Festnetz, mobil, übers Internet, TV oder schriftlich managt D+S die Kontakte von international führenden Unternehmen mit Millionen Privatkunden. Für namhafte Markenartikler betreibt D+S Online-Shops und das europaweite E-Commerce-Geschäft.
Die D+S communication center management GmbH ist führender Communication Center-Dienstleister in Deutschland und betreibt zehn Service Center, die technologisch auf den Multichannel-Kundendialog und die Abwicklung ganzheitlicher Prozesse ausgelegt sind. Mehr als 4.500 speziell qualifizierte Kundenberater stehen im multimedialen Dialog mit mehreren Millionen Privatkunden namhafter Unternehmen aus Branchen wie Telekommunikation, Energieversorgung, Medien, Handel, Entertainment, Banken, Versicherungen, Touristik und Healthcare. Die D+S communication center management GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der D+S europe AG, Deutschlands führendem Lösungsanbieter für ganzheitliches E-Commerce- und Kundenkontakt-Management.

16. September Bürgerverein Camburg

Auf Initiative des Bürgervereins Camburg hat fand in Camburg eine Gesprächsrunde mit allen Bundestagskandidaten bzw. deren Vertretern mit einer ausgesprochenen guten Resonanz statt. Von Wahlmüdigkeit und Politikverdrossenheit keine Spur. Eine gute Mischung aller Generationen und aller unterschiedlichen potentiellen Wählergruppen saß im Publikum. Die Diskussion war sehr fair und har davon gelebt, dass es unterschiedliche Auffassungen und Konzepte zu den Politikfeldern gibt. Ich hatte den Eindruck, dass jeder der Kandidaten seine Wählerzielgruppe erreicht hat.

15. September Info-Stand in Gera

gera1Mit Verspätung bin ich am Info-Stand in Gera angekommen. Wegen einiger Probleme am Auto - und das bei Regenwetter - und den komplizierten Bedingungen vor Ort konnte ich nicht rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt sein. Ausgeglichen wurde diese stressige Situation aber durch interessante Bürgergespräche am Stand. Einige Briefwähler teilten uns mit, dass sie bereits die CDU mit ihrer Erst- und die FDP mit der Zweitstimme gewählt haben. Ein Ruheständler erklärte sich bereit, mehrere mittelständische Firmen mit unseren Informationsschriften und meinem Flyer zu versorgen. Vom Geraer FDP-Vorstandsmitglied Dieter Falk (in der Mitte des Bildes) wurde mir sehr einprägsam geschildert, wie er in Gera bei strömenden Regen gemeinsam mit unserem Jenaer Tim Wagner Plakate gehangen hat. Wir hoffen gemeinsam, dass die vielen Mühen aktiver Mitstreiter durch ein besseres Wahlergebnis als vor 4 Jahren belohnt werden. In Gera werde ich bis zum Wahlsonntag noch häufig mit Parteifreunden und Mittelständlern z.B. bei Firmenbesuchen und an weiteren Info-Ständen zusammen treffen. Mein Eindruck auch kurz vor der Wahl: es macht Spaß in Gera Wahlkampf zu führen.

15. September Zehnjähriger Geburtstag des Kinderhörfunks RABATZ des Offenen Kanals Jena

Zum Geburtstag von RABATZ des „okj“ habe ich auf unsere gemeinsame Geschichte und Verantwortung hingewiesen, andererseits in der Vorbereitung auf ein Interview mit dem „okj“ mitgeteilt, dass ich die geschäftlichen Beziehungen zwischen den Offenen Kanälen Jena und Gera mit dem Kinderradio “Radijojo” aus Berlin, bei dem ich Gesellschafter bin, vertiefen werde.

14. September Podiumsdiskussion des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Greiz

Der “Paritätische” hat mich bereits zum dritten Mal zu einer Veranstaltung eingeladen. Ich genieße damit eine besondere Rolle und profitiere natürlich von meiner Erfahrung als Oberbürgermeister. Auch in Greiz wurde ich gefragt: „Was haben Sie in Jena besser gemacht, dass es in Greiz, Gera und anderen Städten Ostthüringens nicht so gut vorangegangen ist?“ Die Zusammensetzung war hier nach meinem Eindruck besonders auf die Zustimmung für „Die Linke“ eingestellt. Insofern habe ich mit dem MdB Vogel (CDU) aus Altenburg unsere gemeinsamen Schnittstellen betont und verständlich `rübergebracht.